Ansgar Skiba – Farbfluss

Zeichnungen und Nachtstücke I Ansgar Skiba, Düsseldorf

Der in Dresden geborene und in Düsseldorf lebende Maler und Zeichner Ansgar Skiba befasst sich in seinen Werken seit Jahrzehnten mit dem Thema Natur. Die bildfüllend dargestellten Motive von Gletschern, Wellen, Gebirgsseen, Waldlichtungen und Gärten verwandeln Naturenergie in Farbenergie und schildern die verschiedenen Zustände von Wasser, Licht, dem Leuchten und Wachsen der Natur.

Ansgar Skiba ist vor allem ein Maler der Farbe. Aus Farbe und mit Farbe, ihrer Materialität und gleichzeitigen Flüchtigkeit, ihrer Verdichtung, Überlagerung und Modulation entwickelt er alle Formen seiner Malerei. Farbe als Farbe und nur als das, sie in ihrer sinnlichen Präsenz und schier grenzenlosen Produktivität in Erscheinung zu bringen, bilden den Ausgangs- und Fluchtpunkt seines künstlerischen Tuns.

Ohne sie jemals von abbildhaften Aufgaben zu befreien, davon also, die gegenständliche Welt zu beschreiben, thematisiert er das Selbstsein der Farbe als Bildphänomen. Jede Farbsetzung lässt ein Kraftfeld entstehen – in keiner Phase des Bildes gibt es Ruhe. So steht das Formwerden der Farbe als Energie im Zentrum seines malerischen Konzepts.

Eintritt frei!

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Franck-Haus

Das Franck-Haus fällt dem Besucher aufgrund seiner blauen Prunkfassade sofort ins Auge wenn er vom Marktplatz in die Untertorstraße geht.

Als der Weinhändler Franz Valentin Franck im Jahr 1745 sein smalteblaues Palais erbauen ließ, ahnte er nicht, dass sich das spätbarocke Gebäude einmal als renommiertes Kulturzentrum etablieren wird.

Das Gebäude wechselte im Laufe der Geschichte mehrfach seinen Besitzer, von denen der Weinhändler Johann Georg Andreas Schulz eine besondere Erwähnung verdient. Gemäß Überlieferung hat er im Franck-Haus die Sektherstellung erfunden.

Seit 1987 ist das Haus im Besitz der Stadt und hat sich nach seiner Sanierung zu einem kulturellen Zentrum entwickelt. Besonders sehenswert ist der reich dekorierte Festsaal im Obergeschoss mit wertvollen Wandbespannungen, Stuckarbeiten sowie einem aufwendigen Deckengemälde, welches die Personifizierung der Erdteile und im Zentrum eine alttestamentliche Szene zeigt.

1998 konnte die grundlegende Sanierung des Baudenkmals abgeschlossen werden, erste Ausstellungen folgten. Jedes Jahr werden in den Räumen im vorderen Ausstellungsbereich rund um den Festsaal sowie im hinteren Ausstellungsbereich –  der ehemaligen Scheune –  zehn bis zwölf wechselnde Ausstellungen präsentiert. Einen großen Anteil mit jährlich etwa acht Ausstellungen hat die Bildende Kunst.

Im Festsaal finden Trauungen, Empfänge und Konzerte statt. Die benachbarten Räume beinhalten neben Wechselausstellungen regionaler Künstler eine Dauerausstellung: In Vitrinen gut geschützt wird die „kleinste Bibliothek der Welt“ gezeigt. Es handelt sich hierbei um eine Kassette mit elf Minibüchern sowie handbeschriebenen Kragenknöpfen, Geldstücken, Streichhölzern, Briefmarken und vielem mehr, alle beschrieben von Valentin Kaufmann, einem 1891 geborenen Zimmermann. Auslöser für diese einzigartige Sammlung war eine Diskussion über den Weltrekord im Miniaturschreiben im Jahr 1935, die Kaufmann dazu veranlasste, selbst aktiv zu werden und den Rekord zu brechen. So brachte er zum Beispiel auf der Postkarte „no. 6“ 12.515 Buchstaben, 2.252 Wörter und 30 Zahlen unter. Das „kleinste Buch der Welt“ findet Platz in einer Haselnuss.

Darüber hinaus wird eine Dokumentation zum Leben und Werk des Marktheidenfelder Malers und Kunsthandwerkers Hermann Gradl gezeigt.
Das Jahr 2020 ist im Franck-Haus von Marktheidenfeld wieder sehr vielfältig: Bildende Künstler der verschiedensten Stilrichtungen stellen im Kulturzentrum in der Untertorstraße ihre Werke vor. Der Eintritt zu allen Ausstellungen ist frei.

Kontakt

Franck-Haus
Untertorstraße 6
97828 Marktheidenfeld
Tel.: 09391 81785
Fax: 09391 7940
franck-haus@marktheidenfeld.de

Öffnungszeiten

Mittwoch bis Samstag  14 – 18 Uhr
Sonn- und Feiertag         10 – 18 Uhr

Eintritt frei

Die Öffnungszeiten gelten während einer laufenden Ausstellung!

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